Ein Unternehmen sollte schlank und effizient sein.
Auch die Organisation
Im Laufe einer Prozessoptimierung stellt sich immer die Frage ob wirklich alle Prozesse ideal durch die Organisation getragen werden?
Weitere typische Fragestellungen: Wie groß muss die Organisation sein? Welche sind die Treiber für ihre Größe? Und wie erreicht man eine erfolgreiche Transformation hin zu einer optimalen Organisation? Durch Evolution – oder doch eher durch Revolution? Dafür gibt es keine pauschalen, allgemeingültigen Antworten. Das entscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen.
Nur soviel ist sicher: Eine Organisation sollte schlank und effizient sein. Womit wir bei Porsche sind – und damit bei Porsche Consulting.
Die Problematik ist vielerorts folgende: Inzwischen stoßen zahlreiche Unternehmen an die Grenze des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP), da dieser auf die Verbesserung innerhalb einzelner Fachbereiche zielt. Dabei ist das Verbesserungspotenzial der bereichsübergreifenden Schnittstellenoptimierung noch lange nicht ausgeschöpft. Porsche Consulting bietet seit längerem einen weiteren Beratungsansatz. Dank ihm lassen sich bei den Kern- und Supportprozessen signifikante Veränderungen sowie Einsparungen erzielen. Zudem lässt sich die Produktivität steigern. Über alle Bereiche hinweg.
Die Lösungsmethoden, die wir bei Ihnen anwenden, wurden bereits im eigenen Unternehmen angewendet. Mit Erfolg, versteht sich. So auch unsere Ansätze zur Prozessorientierten Reorganisation (PRO).
Bei Porsche bereits seit Herbst 2003 im Einsatz: das Verbesserungsprogramm PPO – Porsche Prozess-Optimierung. Es wurde mit dem Ziel verabschiedet, sämtliche Kernprozesse und die wesentlichen Organisationseinheiten so auszurichten, dass Verschwendung eliminiert wird. Und dies bei einem gleichzeitig hohen Maß an Flexibilität in Hinblick auf die Erfüllung der Kundenwünsche.
Das setzt allerdings voraus, dass man sich erst einmal Transparenz verschafft und die einzelnen Arbeitsprozesse optimiert. Hilfreich dabei ist die Schaffung einer Aufwands- und Mengentreiber-Systematik. Ihr Zweck: die optimale Dimensionierung der Organisation entlang des bestehenden bzw. künftigen Aufwands. Insbesondere für indirekte Bereiche. Denn bei diesen Bereichen handelt es sich um oftmals stark arbeitsteilige Prozesse innerhalb einer funktionalen Organisation. Zahlreiche Schnittstellen und entsprechende Reibungsverluste an diesen Schnittstellen sind zu berücksichtigen.
Folgerichtige Konsequenz: Die Organisation muss an den Prozessen ausgerichtet werden. Nicht umgekehrt.
Genau hier setzt die Prozessorientierte Reorganisation (PRO) an. Sind die Arbeitsprozesse erst einmal optimiert, richtet sie ihren Fokus auf komplette Aufbau- und Ablauforganisationen. Ziel ist dabei die ganzheitliche Verbesserung von Prozessen – und zwar über die verschiedenen Organisationseinheiten hinweg. Aus diesem Grund ist im Vorfeld eine klare Zuordnung von der Prozesseignerschaft zu den Organisationseinheiten erforderlich.
Das Ziel einer solchen Organisation ist es, Rollen zu schaffen. Verantwortlichkeiten können auf diese Weise entlang eines Prozesses gebündelt werden. Im Idealfall liegt dann beispielsweise die Verantwortung für Budget, Prozess, Ergebnis und Richtlinie in einer Hand.
Ebenfalls auf den Prozess abgestimmt werden sollten auch die Führungs- und Reporting-Hierarchien. Hierbei ist eine möglichst flache Hierarchiestruktur das Ziel – kein aufgeblähtes Gebilde. Schlank. Das ist auch hier die Prämisse.